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Gegen Zensur im Internet!

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2012 | Hallo!

So, halbes Jahr Pause mit tippen ist vorbei! Viel passiert in den letzten Monaten. Bin nochmal Vater geworden, Sohn wurde eingeschult und Weihnachten war großes Feiern angesagt.

Jetzt startet 2012 und es ist ein ganz entscheidendes Jahr für uns. Wir möchten, müssen hier aus der Wohnung raus und werden umziehen. Wohin? Wann? Keine Ahnung, aber raus müssen wir.

Urlaub für den Sommer ist schon geplant und festgemacht. Zudem habe ich im April noch eine Woche Urlaub, mal schauen was wir da machen. Wie startet 2012? Im TV läuft nur noch Castings, Voices, Deppen-Unterhaltung – alles auf niedrigstem Niveau. Fernsehen ist echt absolut überflüssig geworden. Einzig „Game of Thrones“ war ein absolutes Highlight am Jahresende 2011. Eine der besten Serien überhaupt. Obwohl es drei bis vier Episoden braucht bis die Serie zündet. Hier freue ich mich auf die zweite Staffel die hoffentlich im Herbst kommt.

Kino war letztes Jahr eher mies. Thor, Tron, Sucker Punch und HP7-2 waren zwar Highlights, aber doch wenig überraschend. Richtig schlecht war definitiv der „Planet der Affen“ – so ein Dreck, unglaublich das so was jemanden gefällt. Umgehauen hat mit Fast and Furious 5. So ein geiler Aktion-Film! Die letzten 30 Minuten habe ich mich nicht mehr eingekriegt – so geil! (typisch Jungs!)

Und die Zocker-Highlights? Da ich meinen PC zeitweise ausgemustert habe, musste die PS3 solange herhalten. Aktuell bin ich in Skyrim unterwegs und total begeistert. Letztes Jahr hat mich vor allem noch Assassins Creed 2 und Dragon Age bei Laune gehalten. Ich bin halt mehr der RPG-Spieler. Die Kids sind aktuell mit Go Vacation unterwegs und völlig aus dem Häuschen. Ist aber auch wirklich ein geiles Spielchen und kann ich nur jeder Familien ans Herz legen.

Lesen war auch angesagt. Da war wieder mein guter Freund Drizzt DoUrden mit gleich drei Werken dabei, die allerdings nur Mittelmaß erreichten. Fürchte, so langsam geht hier die Luft raus. Und nach fast 20 Jahren habe ich die letzten (deutschen) Dranchenlanze Romane gelesen. War wirklich etwas traurig… Den Kindern habe ich Harry 1-2 vorgelesen und aktuell sind wir noch am Hobbit.

Soundtechnisch war 2011 ja gar nicht mal schlecht. Big4 habe ich Live gesehen und viel Gänsehaut-Momente gehabt. Die neue Megadeth fand ich gut und Lulu richtig grottig, uhhaaa – so schlecht. Egal. Iced Earth haben mich wieder überzeugt, das sie auch mal ein gutes Album machen können und die neue Machine Head hätte man getrost ins Klo spülen können. Shakra rocken endlich wieder und Overkill durfte ich auch noch mal Live sehen. Edguy nicht, aber die Platte war auch eher eine Popige Enttäuschung. Dat is kein Metal mehr Tobi – Schade!

Und sonst? Zu wenig mit dem Fahrrad unterwegs gewesen -  aber jetzt habe ich ein neues und das läuft sauber!

Freu mich jetzt auf 2012! Aber was kommt da? Im Kino wird der erste Hobbit Teil anlaufen – sehr schön! Auf die Avengers bin ich gespannt und natürlich auf Skyfall. Musik kommt schon bald wieder von Blind Guardian und einigen PowerMetal-Bands die ich hier nicht nennen möchte, weil zu peinlich (Freedom Call, Running Wild, Firewind). Dann vielleicht eine neue Overkill und ein neues Testament Album – geil! Dann gib’s da noch die Wii U… Tja, somit warten wir mal ab was da kommt.

Urlaubs Report - Teil 3

Tag 7: Jachthafen

Heute ist es zwar windig aber es regnet nicht und die Sonne kommt immer mal durch. Wir lassen es wieder ruhig angehen und machen uns gegen Mittag auf und besuchen erneut Terneuzen. Diesmal starten wir am Jachthafen und besuchen dann erst die Innenstadt. Einige Kleinigkeiten finden wieder den Weg in unsere Taschen und in einer Bäckerei legen wir einen kleinen Snack ein. Auf dem Marktplazu können wir dann was kühles zu Trinken in der Sonne genießen. Dann geht’s zurück. Den rest des Tages toben die Kinder auf dem Trampolin oder wir zusammen auf dem Sportplatz. Die Kidzgewinnen natürlich mit 10:8. Zum Abend hin schauen wir alle zusammen einen Film und dann ist auch schon Schluß für heute.

Tag 8: Ruhe

Heute ist es ungemütlich. Es regnet immer mal wie Bindfäden und dazu ein eiskalter Wind. Heute nutzen wir den Tag für viel entspannung. Man ließt ein Buch, malt etwas oder schaut Fernsehen. Gegen 15:00 Uhr, während einer Sonnenpause, hat Isa wieder ein absolutes Highlight worüber sie schon seit drei Tagen immer wieder spricht. Eine Stunde Ausritt durch das Gelände. Während sie unterwegs ist, fahren wir noch schnell was einkaufen. Am Nachmittag wirds wieder schöner und wir toben uns auf dem Sportplatz aus und spielen Fußball. Abends zeigt NDR.de Aufzeichnungen von Wacken. Die Übertragung ist ab er so schlecht… Einen Tag später gibt’s alles auf YouTube… Danke!

Tag 9: Middelburg

Kurz nach dem Frühstück brechen wir auf. Heute geht’s unter dem Meer durch und zur ersten Station des Tages: Fort Rammekens. Hier parken wir an einem Wald und beginnen einen schönen Spaziergang vorbei an Seen, Tümpeln, über alte Brückchen und durch schattige Wäldchen, befor wir die alte Festung (für die Kidz ist es das alte Hogwarts) im Sonnenschein betreten. Drinnen suchen die Kinder ganz aufgeregt nach der Kammer des Schreckens und tatsächlich finden wir eine blutige Schrift an der Wand und versteinerte Kinder, kurznachdem wir sich windende Schlangen in einem Nebentunnel entdecken. Alles sehr unheimlich… und hat viel Spaß gemacht.

Danach geht’s weiter nach Middelburg, das nur 5 Minuten wieter entfernt liegt. Doch das beschauliche Städtchen zeigt sich uns als Partystadt mit großer Kirmes und jeder Menge Menschen. Das suchen nach einer Frittenbude wird zum Ärgerniss und auch das Eis schmeckt in der zugigen, kalten Stadt nicht so recht. Schade, aber damit fällt unser Besuch in Middelburg auf den Tiefpunkt unseres Urlaubs und wird zum totalen Reinfall. Die Stimmung bessert sich erst, als wir wieder in unserer Blockhütte sind und wir zur Ruhe kommen. Ich mache Pfannkuchen und die Kinder füttern die Tiere im Gehege. Abends schlägt Deutschland Brasilien mit 3:2.

Wacken 2011 - Highlights

Urlaubs-Report - Teil 2

Holland - Zeeland - in der Nähe von Hulst - Aug. 2011

Tag 3 - Freibad

An diesem Morgen weckt uns die Sonne und es ist richtig warm. Wir frühstücken auf der Veranda und die Sonne strahlt. Isabel darf wieder zum Stall aufbrechen und ihre nächste Reitstunde nehmen. Noch auf dem Pferd kann sie sich eine abkühlung laut vorstellen und das machen wir dann auch. Kerstin und Frodo lassen wir zurück und zu dritt fahren wir ins nächste Freibad. Die Sonne brennt richtig und wir springen ins kühle Nass. Das Freibad ist fast menschenleer. Erst als die Wolken dichter werden und die Schule aus ist, füllt sich das Bad mit einigen Jugendlichen. Isabal ist sehr müde, da sie am Vorabend wirklich lange noch Fernsehen durften. Als wir nach Hause fahren zieht es sich weiter zu und erst gegen Abend fängt es  auch tatsächlich an zu regnen.

Tag 4: Terneuzen

Der M0rgen ist verregnet und wir frühstücken drinnen. Dann legt sich das schlechte Wetter wieder und wir brechen auf nach Terneuzen. Nach ca. 20 Minuten fahrt sind wir am Hafen und schlendern durch die Innenstadt. Hier wird das erste Mal richtig shopping zelebriert und das ein oder andere eingekauft. T-Shirts für Pappa, eine Hose für Töchterchen und noch eine Clonetrooper für den Bengel. Auf dem Rückweg finden wir noch eine Apotheke und ein ganz nettes Einkaufszentrum. Dann ist der Tag auch schon fast vorbei. Ab nach Hause.

Tag 5: Strand

Es regnet wie in Bindfäden und eine besserung ist kaum in sicht. Erst gegen Mittag wirds besser. Isa darf heute wieder reiten und ist schon früh unterwegs um im Stall zu helfen. Justus und ich begutachten die Fahrräder und beschließen einige davon einer gründlichen reinigung zu unterziehen. Es wird geputzt und für jeden ein zweirädriges Fortbewegungsmittel gefunden. Der Kord für den Hund wird montiert und es geht los… Runter zum Deich, am Wat entlang zum Strand. Hier wird pausiert und getobt bis wir eine sehr eigentümliche Gaststätte finden wo nur Rolling Stones gespielt wird und anscheinend alle Gäste ein Tattoo haben sollten. Kerstin war der Küche über eher skeptisch, und die einzelne Sirupdose, die zu den Pfannkuchen gereicht wurde, schien das zu bestätigen. Wir radeln zurück und merken erst dann, das der Nachmittag schon wiede vorbei ist. Dann bricht der Regen richtig los und wir sind froh den Tag gut genutzt zu haben.

Tag 6: Sonntag

Ruhiger werden wir… Der Vormittag bleibt fast ereignisslos, bis wir aufbrechen um etwas im Supermarkt einzukaufen. Wir fahren Richtungs Hulst wo auch Sonntags einige Läden offen haben. Wir kaufen für die kommende Woche ein und fahren wieder zurück. Daheim wird DS gesielt, gelesen oder relaxt. Nach einem Mittagsschläfchen ockt dann doch das gute Wetter nach drausen. Es ist richtig windig, als wir zu Fuß aufbrechen richtung Deich. Am ende sind wir gute zwei Sunden unterwegs und spatzieren bei klarer Sicht am Meer entlang. Trotz dem Wind ein schöner Sonntags ausflug. Die Zeit vergeht im Fluge und schon müssen wir das Abendessen machen. Die Kinder trollen drausen noch rum und die erste Woche ist fast zuende.

Urlaubs-Report - Teil 1

Holland - Zeeland - in der Nähe von Hulst - Aug. 2011

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Während ich das hier schreibe, sitze ich auf der Veranda unserer geräumigen Blockhütte mitten im Grünen. Umgeben von Pferdeweiden, Schaafen, Gänsen, Hühnern und Pfauen haben wir unsere ländliche Idylle gefunden und sind schon nach wenigen Augenblicken total begeistert.

Ankunft
Der erste Tag ist wie immer der längste. Morgens noch alles einpacken, dann losfahren und nach vier Stunden (mit langer Mittagspause) waren wir schon da. Mitten im Nirgendwo, mitten in Zeeland. Wir werden herzlich willkommen geheißen und können direkt zur Hütte durchfahren. Vorbei an einigen wenigen Holzhäusern inkl. Pferdeweide direkt vor der Tür, finden wir uns bei vier Blockhütten wieder und parken. Vor dem Haus ein kleiner Spielplatz, Grillplatz, Trampolin, viel Wiese und ein Multifunktions-Sportplatz in Größe eines Tennisplatzes.

Die Kinder sind sofort am hüpfen. Der Mops bellt alles in Stücke, während ich das bis zum bersten vollgepakte Auto ausräume. Die nächste Stunde wird eingeräumt und sich häuslich eingerichtet. Dann geht’s schon mit dem Auto runter an den Deich. Ein kurzer Spaziergang am Wat entlang und wieder zurück. Das Wetter ist ein Traum: Stahlendblauer Himmel und eine warme Brise vom Meer her. Bei diesen angenehmen Temeraturen essen wir gegen Abend drausen auf der Veranda und die Kinder sind noch lange wach.

Tag 1 - Breskens
Frühstück im Sonnenschein und die Kinder sind schon früh drausen und erobern das Trampolin. Frodo freundet sich langsam mit der Umgebung an und auch unsere Nachbarn sind ihm (und uns) nicht mehr ganz so fremd. Während wir essen blöcken hinter uns die Schaafe und schnattern die Gänse. Gegen 9:30 Uhr dürfen die Kinder dann auch den Kleintierzoo füttern.

Heute wollen wir das Wetter nutzen und fahren nach Breskens, wo wir bereits vor drei Jahren im Urlaub waren. Nach quälend langer Fahrt waren wir dann am überfüllten Strand angekommen. Am Strandpavillion gönnen wir uns ein kleines Mittagessen (Frites und Frikandel) und machen einen Strandspaziergang. Alles im allen wunderschön, doch auch für den weitläufigen Strand war sehr viel los. Nichts wie zurück in die Ruhe! Inzwischen zieht der blaue Himmel ab und wird grauer. Doch am späten Nachmittag hält uns das nicht auf eine richtig gemütliche Kutschfahrt durch den nahen Ort zu unternehmen. Die Tochter des Stall-Besitzers kutschiert uns vorbei an Felder, dem Deich und durch die Dorfmitte. Isabel darf vorne auf dem Kutschbock sitzen und strahlt. Noch mehr strahlt sie, als sie eine Stunde später auf einem Haflinger ihre erste Reitstunde bekommt. Justus rasst in der Zwischenzeit mit einem großen Ketcar über die breiten Kieswege. Zum Abend hin wird gegrillt und gemütlich gegessen. Dann kommen auch die ersten Regentropfen und wir machen es uns drinnen richtig gemütlich.

Tag 2 - Hulst
Drausen regnet es Bindfäden, aber das hält uns wenig auf. 10:00 Uhr und Isabel ist das Wetter völlig egal. Hauptsache sie sitzt auf Mallorca, einer Haflinger Stute, und Jessica gibt ihr die zweite Reitstunde inkl. Gallop. Wir quatschen in der Zwischenzeit mit dem Stall-Besitzer, unseren Nachbarn und anderen Besuchern die nur zum reiten hier her kommen. Wir lernen Garfield, den frechsten Kater der Welt, und Charlie, das zuckersüße Pony, kennen. Gegen Mittag lässt der Regen nach und wir machen uns auf nach Hulst.

Die Sonne kommt durch als wir durch die Stadt schlendern und ein paar Besorgungen machen. Socken brauchen wir dringend, und die Kinder wollen was zum spielen. Am großen Markt, im Schatten der Kirche, genießen wir einen leckeren Cappucino und die Kinder eine erfrischende Limo, bevor wir in der naheliegenden Fritjebud wieder zu Pommes und Bami (fritiertes Bamigoreng) greifen. Noch kurz einkaufen im nahen Supermarkt und am späten Nachmittag sind wir schon wieder zurück. Die Sonne strahlt inzwischen wieder und es wird leicht schwül. Wir machen es uns alle auf der Veranda bequem und genießen den Rest des Tages.

Die großen 4 ganz Groß!

Es war schon ein richtig geiles Konzert am Samstag auf Schalke. Wir sind frühzeitig mit vier Leuten aufgebrochen und waren schon mittags auf dem Parkplatz. Wir hatten gemütlich zu Mittag gegessen und schlenderten dann zur Veltins-Arena, Eingang Nord, Steh-Trbüne. Alles lief reibungslos und die Stimmung war prima. Cooler Platz und Panorama-Sicht auf die Bühne. Keine totalen Vollidioten um einen herum, sondern alles brave Jungs aller Alterstufen. Gemeinsam wurde gefeiert und gejubelt. Anthrax interessierte wenig, Megadeth viel - hatten aber Pech mit dem Sound – Schade. Slayer bombardierte das Volk mit Klassikern und spülte auch beim letzten das Hirn aus der Nackenfalte raus. Dann die Große Show von Metallica: Gänsehaut pur! Dann wieder raus und durch die Nacht nach Hause. 3:00 Uhr lag ich schlummernd im Bettchen.

Erst am Tag danach erfährt man die Fakten: 57.000 Metalfans, Getränkemangel, Organisationschaos und schlechter Sound im Innenraum und dann noch ein Toter auf den Schienen der nur nach Hause wollte. Nicht alles läuft so sauber wie man es sich wünscht. Insgesamt bin ich doch froh mit der Wahl der Tribüne wo der Sound wohl auch besser war. Auch nach dem Konzert habe ich keine randalierenden Idioten gesehen (siehe Rheinkultur!). Alle gingen friedlich nach Hause und schienen überglücklich zu sein. Es war einmalig und das sollte und wird es wahrscheinlich bleiben.

Wurde gelsen: “Das Gold von Sparta”

Vor ein paar Wochen bin ich einen Facebook Ad (Werbung) gefolgt und kam auf die Spur des Romans „Das Gold von Sparta“ von Clive Cussler und war sofort interessiert. Ich habe ja schon einige Schatzsucher-Thriller gelesen, und Clive Cussler ist ja kein unbekannter. Daher war ich sicher, richtig gut unterhalten zu werden. Die Story klingt spannend, wenn auch nach Schema F. Hobby Archäologen finden einen Hinweis auf einen antiken Schatz, begeben sich auf die Suche und werden von bösen, korrupten Fieslingen gejagt die zufällig auch hinter dem Schatz her sind um damit (oh Wunder) die Welt in ihrem Grundfesten zu erschüttern.

Alles fängt sehr vielversprechend an und die deutschen U-Boote mitten in den USA werfen erste spannende Fragen auf. Dann kommen Hinweise dazu, die Napoleon in den Fokus dieser Schatzsuche rücken. Seine Weinflaschen dienen als Wegweiser durch ganz Europa um letztendlich ein Geheimnis der Antiken Geschichte zu lüften.

Unsere beiden Hautdarsteller sind das Millionärs-Ehepaar Sam und Remi Fargo, die sich gerne gegenseitig zu Höchstleistungen anstacheln und anscheinend schon einiges erlebt haben. Der Bösewicht glaub indessen ein Abkömmling von Xerxes zu sein und der rechtmäßige Erbe dessen Vermächtnisses. Unseren beiden
Hauptdarstellern untersteht ein ganzes Team aus professionellen Forschern die in Windeseile Informationen sammeln und im Minutentakt Fakten aus allen Perioden der Zeitgeschichte zusammen suchen können. Sam und Rami selber bedienen sich hauptsächlich ihrem iPhone und Google(Earth) um der Spur vor Ort zu folgen. Alleine das wirkt etwas unprofessionell - oder? So unglaubwürdig die ganze Geschichte sein mag, so muss man sich drauf einlassen, die historischen Schlussfolgerungen annehmen und einfach Glauben was einem da aufgetischt wird. Dann, so könnte man glauben, macht die Schatzsuche richtig Spaß. Dies ist auch richtig, denn das einigste was an dem Buch wirklich spannend ist, sind die kurzen entschlüsselungs-Sequenzen des geheimen Codes auf den Weinflaschen. Dazwischen schiebt Cussler so ziemlich jeden exotischen Ort  als Fundstelle, teilweise Langatmige Aktion und völlig absurdes Handeln der Figuren. Ist  die Situation auch so aussichtslos, irgendein Kontakt aus früheren Zeiten hilft den beiden aus der Patsche. Die beiden Abenteurer jagen innerhalb weniger Kapitel von einem Ort zu nächsten, werden überall mit offenen Armen empfangen (haben ja einen guten Ruf) und die Bedrohung durch die bösen Gangster ist nie wirklich eine Gefahr. Zum Ende hin entscheiden sich diese, es sogar einfach sein zu lassen und trotz allen Umständen, verlorenen Männern und haufenweise Kohle die ausgegeben wurde, die Verfolgung aufzugeben. Nur um am (total spannungslosem Ende) einfach das Zeitliche zu segnen.

Nach gefühlten 100 entdeckten, U-Booten, Tempeln, Gruften und Inseln platzt die eigentliche Suche wie eine Luftblase ohne Spannung und einem richtigen Showdown. Die Rätzel sind alle in Wikipedia ausgedacht worden. Zum Teil findet man dort die gleichen Textabfolgen von historischen Ereignissen, wie Cussler es im Buch ab frühstückt. Die Charaktere könnten schwammiger und flacher kaum sein. Das verheiratete Ehepaar konzentriert sich ganz auf die Schatzsuche und alle Entscheidungen sind so konfus und abwegig, dass man nur den Kopf schütteln kann. Eine begleitende Liebesgeschichte sucht man hier vergebens.  Die Bösen sind nie richtig böse, selbst als das Pärchen dem wohl übelsten Gangsterboss der Welt,  direkt im eigenen Haus auf der Nase rumtanzt. Gerade in der Mitte des Buches schleppt man sich durch manch fragwürdige Szene und wünscht sich nichts sehnlicher als eine Flasche Wein. Nicht um diese zu trinken, sondern damit die Schatzsuche endlich weitergehen kann. Gott sei Dank kann man Cussler lesen wie eine glitschige Banane.  Der Stil ist einfach und leicht zu lesen und Dialoge und Ortsbeschreibungen sind schön ausgewogen. Tiefere Einsichten ins Unterbewusstsein der Charaktere finden sich an keiner einzigen Stelle. So bleibt am Ende eine kurzweilige Abenteuer Reise durch Europa mit einigen interessanten Spekulationen über Napoleons Leben. Das andere sind langeilige Aktion, Null Spannung und fade Protagonisten einer butterweichen Story ohne Überraschungen oder gar Wendungen. Leichteste Unterhaltung ohne Anspruch. Schade, ich hatte mehr erwartet.

Ohne Worte…

Traumhaftes Wochenende hinter uns…

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